{"id":1526,"date":"2019-09-04T16:12:39","date_gmt":"2019-09-04T14:12:39","guid":{"rendered":"https:\/\/kulturkreis-wattenbek.de\/?p=1526"},"modified":"2019-09-04T16:12:39","modified_gmt":"2019-09-04T14:12:39","slug":"zero-waste-plastikmuellvermeidung-brennt-den-wattenbekern-unter-den-naegeln","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kulturkreis-wattenbek.de\/?p=1526","title":{"rendered":"Zero Waste \u2013 Plastikm\u00fcllvermeidung brennt den Wattenbekern unter den N\u00e4geln"},"content":{"rendered":"<p><em>Eine sehr gut besuchte Veranstaltung am 16. August im Wattenbeker Gemeindezentrum Schalthaus.<\/em><\/p>\n<p>\u201eIch habe noch im Heimatkunde-Unterricht gelernt, dass die Menschen auf dem Land eine kleine Ecke im Garten hatten, in der sie Scherben von Gl\u00e4sern und anderen M\u00fcll vergraben haben. Wenn wir heute den M\u00fcll, den wir machen, in unserer Wohnung behalten m\u00fcssten, w\u00fcrde es in K\u00fcrze einen nationalen Notstand geben!\u201c Mit diesen Worten begr\u00fc\u00dfte die erste Vorsitzende Hella Kohlmeyer die anwesenden Zuh\u00f6rer zur Veranstaltung von zero waste \u2013 wie organisiere ich mein Leben, um m\u00f6glichst viel Plastik- und anderen M\u00fcll zu vermeiden.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-1525 aligncenter\" src=\"https:\/\/kulturkreis-wattenbek.de\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/alternulltief_06.jpg\" alt=\"\" width=\"900\" height=\"431\" srcset=\"https:\/\/kulturkreis-wattenbek.de\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/alternulltief_06.jpg 900w, https:\/\/kulturkreis-wattenbek.de\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/alternulltief_06-300x144.jpg 300w, https:\/\/kulturkreis-wattenbek.de\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/alternulltief_06-768x368.jpg 768w, https:\/\/kulturkreis-wattenbek.de\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/alternulltief_06-830x397.jpg 830w, https:\/\/kulturkreis-wattenbek.de\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/alternulltief_06-230x110.jpg 230w, https:\/\/kulturkreis-wattenbek.de\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/alternulltief_06-350x168.jpg 350w\" sizes=\"auto, (max-width: 900px) 100vw, 900px\" \/><\/p>\n<p>Eingeladen war die Hamburger \u201eAlternulltiv\u201c Bloggerin <strong>Erdmuthe Seth<\/strong>, die sehr anschaulich und informativ ihren Weg beschrieb von den \u00fcblichen 2-3 gelben S\u00e4cken und dem dementsprechenden Restm\u00fcll zu einem M\u00fcllaufkommen von einem Marmeladenglas voll im Monat (Bild unten: Der M\u00fcll im Glas und ausgepackt).<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-1524 aligncenter\" src=\"https:\/\/kulturkreis-wattenbek.de\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/alternulltief_05.jpg\" alt=\"\" width=\"900\" height=\"389\" srcset=\"https:\/\/kulturkreis-wattenbek.de\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/alternulltief_05.jpg 900w, https:\/\/kulturkreis-wattenbek.de\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/alternulltief_05-300x130.jpg 300w, https:\/\/kulturkreis-wattenbek.de\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/alternulltief_05-768x332.jpg 768w, https:\/\/kulturkreis-wattenbek.de\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/alternulltief_05-830x359.jpg 830w, https:\/\/kulturkreis-wattenbek.de\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/alternulltief_05-230x99.jpg 230w, https:\/\/kulturkreis-wattenbek.de\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/alternulltief_05-350x151.jpg 350w\" sizes=\"auto, (max-width: 900px) 100vw, 900px\" \/><\/p>\n<p>Da\u00a0 ging es um den Einkauf in \u201eunverpackt\u201c L\u00e4den genauso wie um den Versuch, an den Frischetheken im Supermarkt mit eigener Tupperdose K\u00e4se und Wurst zu bekommen. \u201eSteter Tropfen h\u00f6hlt den Stein! Fragen Sie immer mal wieder bei ihrem lokalen Lebensmittelh\u00e4ndler nach, ob es inzwischen m\u00f6glich ist, die Verpackung zu vermeiden. Wenn Sie die eigene Tupperdose mitnehmen, geben Sie sie so selbstverst\u00e4ndlich \u00fcber die Theke, als ob sie das schon hunderte von Malen gemacht h\u00e4tten, dann kommen die Verk\u00e4ufer nicht so sehr ins Nachdenken, ob das wohl erlaubt ist.\u201c<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-1521 aligncenter\" src=\"https:\/\/kulturkreis-wattenbek.de\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/alternulltief_02.jpg\" alt=\"\" width=\"900\" height=\"540\" srcset=\"https:\/\/kulturkreis-wattenbek.de\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/alternulltief_02.jpg 900w, https:\/\/kulturkreis-wattenbek.de\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/alternulltief_02-300x180.jpg 300w, https:\/\/kulturkreis-wattenbek.de\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/alternulltief_02-768x461.jpg 768w, https:\/\/kulturkreis-wattenbek.de\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/alternulltief_02-830x498.jpg 830w, https:\/\/kulturkreis-wattenbek.de\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/alternulltief_02-230x138.jpg 230w, https:\/\/kulturkreis-wattenbek.de\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/alternulltief_02-350x210.jpg 350w\" sizes=\"auto, (max-width: 900px) 100vw, 900px\" \/><\/p>\n<p>Solcherlei Erfahrungen und Ratschl\u00e4ge wurden von der Bloggerin gegeben. Das brachte die Hamburger \u201eAlternulltiv\u201c Bloggerin Erdmuthe Seth mit viel Engagement und \u00dcberzeugungskraft `r\u00fcber.<\/p>\n<p>Auch der Tipp, wirklich m\u00f6glichst viel der Umverpackungen in den L\u00e4den zu lassen, damit diese \u00fcber vermehrte M\u00fcllprobleme ins Nachdenken kommen, war zwar nicht neu, ger\u00e4t aber doch immer wieder in der Hetze des Alltags in Vergessenheit. Genauso wie der zusammengefaltete Beutel in der Handtasche zur Vermeidung einer Plastikt\u00fcte.<\/p>\n<p>\u201eIch frage mich oft bei einem Problem: Wie h\u00e4tte meine Oma das gel\u00f6st? Denn die hat in einer Zeit ohne Plastikverpackungen gelebt. Stofftaschent\u00fccher statt Einweg, Seife statt Fl\u00fcssigspender usw. Das hilft mir dann, auf L\u00f6sungen zu kommen, bei denen M\u00fcll eingespart werden kann.\u201c<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-1523 aligncenter\" src=\"https:\/\/kulturkreis-wattenbek.de\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/alternulltief_04.jpg\" alt=\"\" width=\"900\" height=\"495\" srcset=\"https:\/\/kulturkreis-wattenbek.de\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/alternulltief_04.jpg 900w, https:\/\/kulturkreis-wattenbek.de\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/alternulltief_04-300x165.jpg 300w, https:\/\/kulturkreis-wattenbek.de\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/alternulltief_04-768x422.jpg 768w, https:\/\/kulturkreis-wattenbek.de\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/alternulltief_04-830x457.jpg 830w, https:\/\/kulturkreis-wattenbek.de\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/alternulltief_04-230x127.jpg 230w, https:\/\/kulturkreis-wattenbek.de\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/alternulltief_04-350x193.jpg 350w\" sizes=\"auto, (max-width: 900px) 100vw, 900px\" \/><\/p>\n<p>Au\u00dferdem gab es viele Vorschl\u00e4ge und Rezepte, wie Dinge selbstgemacht werden k\u00f6nnen. Hafermilch besteht zum Beispiel einfach nur aus eingeweichten, p\u00fcrierten und wieder durchgesiebten Haferflocken. Superschnell herzustellen, in der jeweils gew\u00fcnschten Menge\u2026 und man wei\u00df genau was drin ist. Wieder einige Tetrapacks pro Woche gespart. \u00c4hnlich geht es mit Handcreme und Zahnpasta, Deodorant usw. Viele Rezepte k\u00f6nnen auf der homepage <a href=\"http:\/\/alternulltivhamburg.blogspot.com\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">http:\/\/alternulltivhamburg.blogspot.com\/<\/a> nachgelesen werden.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-1520 aligncenter\" src=\"https:\/\/kulturkreis-wattenbek.de\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/alternulltief_01.jpg\" alt=\"\" width=\"900\" height=\"426\" srcset=\"https:\/\/kulturkreis-wattenbek.de\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/alternulltief_01.jpg 900w, https:\/\/kulturkreis-wattenbek.de\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/alternulltief_01-300x142.jpg 300w, https:\/\/kulturkreis-wattenbek.de\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/alternulltief_01-768x364.jpg 768w, https:\/\/kulturkreis-wattenbek.de\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/alternulltief_01-830x393.jpg 830w, https:\/\/kulturkreis-wattenbek.de\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/alternulltief_01-230x109.jpg 230w, https:\/\/kulturkreis-wattenbek.de\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/alternulltief_01-350x166.jpg 350w\" sizes=\"auto, (max-width: 900px) 100vw, 900px\" \/><\/p>\n<p>Jeder Platz im Saal des Schalthauses war besetzt: 80 Besucher wollten sich informieren, wie ein Leben ohne oder zumindest mit ganz wenig M\u00fcll organisiert werden kann.<\/p>\n<p>Es wurden viele Fragen gestellt, die auf ein wirklich gro\u00dfes Interesse zur\u00fcckzuf\u00fchren sind:<\/p>\n<p>Wo kann ich Quark im Glas kaufen?<\/p>\n<p>Wer w\u00fcrde bei einem \u201eunverpackt\u201cLaden in Neum\u00fcnster einkaufen?<\/p>\n<p>Gibt es Menschen, die an einer Gruppe zwecks Gro\u00dfbestellung von z.B. Reis oder \u00e4hnlichem Interesse hat?<\/p>\n<p>Wer hat Erfahrungen mit\u2026?<\/p>\n<p>Am Ende gab es belegte Brote, passenderweise bestehend aus Lebensmitteln, die f\u00fcr den \u00dcberschuss produziert wurden, von den Betrieben weggeworfen wurden und durch foodsharing \u201egerettet\u201c worden sind. Auch da m\u00fcssen wir unseren Lebensstil \u00e4ndern.<\/p>\n<p><em>(Text: Hella Kohlmeyer; Fotos: Reiner Heyse)<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eine sehr gut besuchte Veranstaltung am 16. August im Wattenbeker Gemeindezentrum Schalthaus. \u201eIch habe noch im Heimatkunde-Unterricht gelernt, dass die Menschen auf dem Land eine kleine Ecke im Garten hatten, in der sie Scherben von Gl\u00e4sern und anderen M\u00fcll vergraben haben. 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